dts, das Verfahren von Digital-Theater-Systems:
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dts hat auf dem Film lediglich die Information, welcher Film und welches
Bild gerade am Abtaster vorbeiläuft. Das ist auf diesem Schemabild
ganz rechts dieser morseähnliche Strichcode. Um diesen sicher abzutasten
genügt eine relativ einfache Konstruktion, wie man an dem Abtaster
erkennen kann:
Über eine Leuchtdiode und eine Fotozelle wird der Code ausgelesen
und an den dts-Decoder weitergereicht.
Dieser holt sich nun von in der Regel zwei CD's die eigentlichen 6 Kanäle.
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Die Einführung von dts fand 1993 mit Jurassic Park statt. Pro CD sind
bis zu zwei Stunden 6 Kanalton, die Übergabe der Kanäle erfolgt
Analog an den Kino-Prozessor.
Technische Daten:
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L / C / R / LSR / RSR mit 20 Hz -20 KHz, 96 dB SUB mit 20 Hz - 80 Hz, 96
dB. |
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Die Plazierung des Lesers erfolgt in der Regel vor dem Projektionsbild,
Eingabe des Bild-Abstands in den Prozessor. |
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Umschaltung des Tons auf analog bei mehr als 40 fehlenden Bildern. |
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Der Ton ist Komprimiert und Reduziert. |
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Das System ist mehrsprachig einfach durch den Einsatz anderer CD’s. |
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Es ist auch ein 70mm - Lesegerät verfügbar. |
Der Decoder (dts 6 oder dts 6 D) besteht in diesem Fall übrigens aus
einer Standard 486'er PC-Platine. Auf der ersten CD, die mitgeliefert wird
ist offensichtlich auch neben den Ton-Files auch das eigentliche Decodierprogramm.
Updates also pro Film möglich! |
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Dekoder dts 6 D (Böblingen, FZ Bären, Kino A)
Weitere Informationen auf den Seiten der Firma dts-tech: http://www.dtstech.com. |
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